frei und ohne zwang
fangen für mich die magischen nächte an
mancher mag sie rauhnächte nennen
von menschen gemachten hype bin ich mich trennen
der natürliche übergang der zyklisch geschieht
dafür es keine anleitung gibt
weder ich noch sonst wer braucht zu brangen
das leben ist jedem menschen in dieser zeit jede mange abzuverlangen
die menschheit hat es so gewollt
die nächste lawine die rollte
in meinem träumen sollte ich hebamme werden
mehr und mehr erkenne ich den sinn des mensch seins hier auf erden
was neues das in den wehen liegt
bis das kindlein an weihnachten in der krippe auf stroh liegt
das schreibe ich im übertragenen sinn
den dem jahreskreislauf gebe ich mich immer hin
im übergangsbuch hab ich rituell angefangen zu schreiben
nicht um mir die zeit mit den hype der rauhnächte von menschen gemacht zu vertreiben
für mich ist es viel wichtiger als jemals zuvor
unmittelbar steht eine öffnung bevor
von natur aus lasse ich mich von meiner intuition leiten
wundersame und heilsame zeiten
denn im menschlichen leben gibt es immer zwei seiten
hell und dunkel die sich bei mir nicht streiten
und dann gibt es da noch die mitte
in der ich mich voller freude erquicke
diese mitte ist von außen unantastbar
das nehme ich ganz deutlich wahr
in manchen kreisen sich die menschen an diesen tagen verbinden
weil sie angst haben sich selbst zu finden
was ich im kollektivem alles seh
ehrlich das tut mir manchmal weh
erkennen kann ichs weil ichs gelebt hab
und den mut hatte in der tat
erkennen kann ich verstrickungen und zusammenhänge
und diese gerne für mich selbst benenne
für das leben gibt es keine anleitung auch nicht für die übergangzeit
sinnvoll kreativ bewegend bin ich soweit
das kommende jahr kann ich auch nicht planen
flexibilität ist gefragt in den nächsten jahren
gerne setzte ich mich mit tinte und feder die kommenden tage bewusst hin
und schreib mir auf was kommt mir in den sinn
Quelle Kerstin Angelika Röder 21.12.2020