klingen

wie schön ists für mich die zeichen der zeit zu erkennen

so mancher mag immer noch im du vor sich selber weg rennen

versucht nebulöse welten aufrecht zu erhalten

verfällt stets der gewohnheit und dem alten

und windet sich wie ein aal

spürt nicht die selbst gemachte qual

ich schau da einfach zu

meinen türen die sind für alle projektion zu

in meiner wahrnehmnung fühle ich mich ernst genommen

menschen die gehen menschen die kommen

mit letzter kraft aufbäumen

ich befinde mich in meinen hallen und meinen ureigenen räumen

um immer zuerst bei mir selbst aufzuräumen

statt mich selber einzuzäumen

die stille der nacht die naht

ich freue mich auf diese hochenergetische nacht

und da werde ich wieder singen

die töne werden in meinen ohren klingen

bis in alle zellen hinein schwingen

und ich bin inmitten drinnen

 

Quelle Kerstin Angelika Röder 23.12.2020