vergänglichkeit
und traurigkeit
macht sich in mir breit
wie passend zur jahreszeit
altes überholtes vergeht
neues entsteht
greifen kann ichs nicht
mich in geduld üben bis das neue sichtbar ist
anpassen brauch ich mich nicht
so lausche ich was mein inneres spricht
ich komme gut mit dieser situation klar
das gefühl der freiheit ist wunderbar
verborgenes wir langsam sichtbar
die tränen der rührung finde ich heilsam ganz klar
kindliche neugier auf das wies weiter geht
auf das was im dunkeln vor mir steht
ich liebe die urweibliche kraft die aufsteigt
die sichtbar macht und befreit
für diese augenblicke bin ich dankbar und froh
einfach bei mir sowieso
Quelle Kerstin Angelika Röder 27.09.2025